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09.09.2009
Fressnapf schnürt "Rettungspaket Tierheim"

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Tierschützer schlagen Alarm: Die über 500 Tierheime in Deutschland leiden unter akuter Finanznot. Der Grund: In Zeiten der Wirtschaftskrise werden immer mehr Tiere wegen sozialer Umstände in den Tierheimen abgegeben. "Fast 70 Prozent der Tiere werden mittlerweile mit der Begründung 'finanzielle Not' in unseren Tierheimen abgegeben. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Zunahme von 26 Prozent", sagt der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes e. V., Wolfgang Apel.

Diese Zunahme in wirtschaftlichen Krisenzeiten hat ernste Konsequenzen: Futter- und Tierarztkosten steigen, die Tiere lassen sich schwerer vermitteln, gleichzeitig versiegt zusehends der Spendenfluss. Obendrein kommen in den wenigen Sommerwochen bundesweit etwa 70.000 von ihren Besitzern abgegebene Tiere hinzu. Laut Deutschem Tierschutzbund ist zu befürchten, dass sich die Lage in den nächsten Monaten dramatisch zuspitzen wird. Hilfe tut dringend Not.

"Wir sehen uns in der Verantwortung und bieten den Tierheimen schnelle, unbürokratische Hilfe an", sagt Torsten Toeller, Gründer und Geschäftsführer der Fachhandelskette Fressnapf. Im Rahmen der Hilfsaktion "Rettungspaket Tierheim" wird das Unternehmen Tierheime in Not mit 100 Paletten Hunde- und Katzennahrung im Wert von rund 200.000 Euro entlasten. Teams aus 25 Fressnapf-Märkten werden in den kommenden Wochen bundesweit als Verteilstationen fungieren und die Katzen- und Hundenahrung an über 100 Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet übergeben.

Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Deutschen Tierschutzbundes beklagen 54 Prozent der Tierheime steigende Futterpreise. 21 Prozent mehr kranke Tiere verursachen zusätzliche Tierarztkosten. Bei gleichzeitigem Rückgang der Spenden sind notwendige Investitionen in die Einrichtungen nicht mehr finanzierbar. Lässt der Spendenfluss weiter nach, dann könnten die im Deutschen Tierschutzbund organisierten Tierschutzvereine den Betrieb ihrer Heime bald nicht mehr auf dem bisherigen Niveau weiterführen, so Wolfgang Apel.

"Wo Tiere in Not sind, ist es für uns selbstverständliche Herzensangelegenheit zu helfen", betont Torsten Toeller. Über diese große Hilfsaktion hinaus unterstützen Fressnapf und seine Franchisepartner die örtlichen Tierheime direkt alljährlich mit Futter- und Sachspenden im Wert von rund 400.000 Euro. In diesem Jahr hat das Unternehmen bereits mehr als 50 Tonnen Tiernahrung an die Tierschutzvereine gespendet. Fressnapf ist zudem Partner des Deutschen Haustierregisters® des Deutschen Tierschutzbundes und trägt so dazu bei, tausende Tiere zurück zu vermitteln.

Fressnapf ist die größte Fachmarktkette für Tiernahrung und -zubehör in Europa. Das Handelsunternehmen ist in Deutschland mit mehr als 750 und europaweit mit mehr als 1.000 Märkten vertreten. 2008 hat Torsten Toeller gemeinsam mit rund 7.000 Mitarbeitern in zwölf europäischen Ländern einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro erwirtschaftet.

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Alle Bilder zu dieser Pressemitteilung:

Start der Aktion "Rettungspaket Tierheim"

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Fressnapf-Chef Torsten Toeller (2. von rechts) und der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes e.V. Wolfgang Apel (3. von rechts) verladen in der Fressnapf-Firmenzentrale in Krefeld die Spendenware: Das "Rettungspaket Tierheim" umfasst 100 Paletten Hunde- und Katzennahrung im Wert von rund 200.000 Euro. Dietmar Beckmann vom Krefelder Tierheim (2. von links) und Manuela Meise, Toellers Lebensgefährtin, packen mit an. Foto: Fressnapf/Thomas Lammertz

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Hilfe an über 100 Tierschutzvereine

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100 Paletten Hunde- und Katzennahrung im Wert von rund 200.000 Euro spendet Fressnapf als "Rettungspaket Tierheim" den krisengebeutelten deutschen Tierheimen. Von rechts nach links: Fressnapf-Chef Torsten Toeller, seine Lebensgefährtin Manuela Meise, Wolfgang Apel, Präsident des deutschen Tierschutzbundes e.V., Leiter des Krefelder Tierheims Dietmar Beckmann und eine Mitarbeiterin des Tierheims. Foto: Fressnapf/Thomas Lammertz

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