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09.07.2010
Autoreisen mit dem Hund – aber sicher!
Ein ungesicherter Hund als Mitfahrer stellt nicht nur für das Tier selbst, sondern auch für die Menschen im Fahrzeug eine Gefahr dar. Die Experten der Fachmarktkette Fressnapf geben einen Überblick über die verschiedenen Sicherungssysteme und deren Vor- und Nachteile.
Grundsätzlich sind Transportboxen (so genannte Kennels) die sicherste Variante. Sie müssen gut belüftet und groß genug sein, damit sich das Tier aufrecht hinstellen, hinlegen und drehen kann. Die Boxen aus Metall sind auf jeden Fall denen aus Kunststoff vorzuziehen. Nicht zu empfehlen ist das Abstellen der Box auf den Rücksitzen. Dort ist es schwierig, ihr einen festen Halt zu geben. Stellen Sie die Box besser in einen Kofferraum - entfernen Sie zuvor die Hutablage - oder in den Laderaum eines Kombis. Dort sollten Sie die Box quer zur Fahrtrichtung hinter die Rücksitzlehne stellen und am besten noch mit Spanngurten oder Schrauben am Fahrzeugboden befestigen. Hunde müssen sich erst an die Box gewöhnen. Richten Sie die Box am besten zu Hause gemütlich mit Decke oder Kissen ein, damit sich Ihr Vierbeiner langsam an den ungewohnten "Kasten" herantasten kann.
Sicher für Mensch und Tier ist auch ein spezieller Sicherheitsgurt für Hunde. Dabei handelt es sich um ein Geschirr, das um den Brustkorb des Tieres - angelegt wird und dann entweder am Sicherheitsgurt oder direkt am Gurtschloss befestigt wird. Achten Sie darauf, dass der Gurt aus stabilem Material gefertigt ist und die Verschlüsse aus Metall und nicht aus Kunststoff sind. Besonders geeignet sind Geschirre mit breiten Gurtbändern und Polsterung, die Ihrem Hund einen optimalen Schutz bieten. Eine doppelte Haltegurtführung und eine möglichst knappe Gurtlänge sorgen zudem für eine optimale Fixierung des Hundes. Außerdem sollte das Produkt ein TÜV-GS-Siegel haben und durch ein Crashtestverfahren nach ECE R17, ECE R 126 oder DIN 75410-2 überprüft worden sein. Hunde, die kein Geschirr kennen, sollten Sie vorher daran gewöhnen, z.B. durch eine Futterbelohnung.
Ein Trenngitter zwischen Rückbank und Laderaum verhindert, dass Ihr tierischer Beifahrer bei einem Unfall andere Insassen verletzt. Auch kann der Hund nicht mehr im Auto umherspringen. Besonders sicher sind Gitter, die genau auf Ihr Fahrzeug abgestimmt sind und dadurch sicher und fest an ihrem Platz bleiben. Trennnetze, die lediglich Saugnäpfe zur Befestigung vorsehen, sind weniger empfehlenswert.
Tierische Ladung
Im rechtlichen Sinne gilt Ihr Hund im Pkw als Ladung. Und diese ist nach der Straßenverkehrsordnung (§ 23 StVO, Abs. 1) so mitzuführen, dass darunter die Verkehrssicherheit nicht leidet. Deshalb drohen Ihnen auch ein Bußgeld bis zu 50 Euro und drei Punkte in Flensburg, wenn Ihr Hund ungesichert im Innenraum des Fahrzeugs herumspringen kann. Zur Veranschaulichung: Laut ADAC wirkt bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h auf Ihr Tier kurzfristig das bis zu 30-Fache seines Körpergewichts ein, wenn Sie eine Vollbremsung machen: Bei einem 30 kg schweren, großen Hund können das 900 kg Aufprallgewicht sein. Diese Kräfte führen beim Hund und bei den Personen im Fahrzeug im Falle eines Falles fast zwangsläufig zu schweren Verletzungen.
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Alle Bilder zu dieser Pressemitteilung:
Reisen mit Hund im Sommer 2010
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Ein Hund im Auto gilt im rechtlichen Sinne als Ladung und muss entsprechend gesichert sein, z. B. in einer Transportbox. Foto: Fressnapf
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Pressekontakt für Journalisten
Fressnapf Tiernahrungs GmbH
Achim Schütz
Westpreußenstraße 32 - 38
47809 Krefeld
achim.schuetz@fressnapf.com
Tel: +49 2151 5191 - 1231
Fax: +49 2151 5191 - 281231
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Kerstin Faas
Käppelestr. 8a
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