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11.09.2006
Nr. 12/2006: Ein Floh, der macht nicht froh

So klein sie auch sind: Flöhe können mit ihrem Stich bei Hunden, Katzen und Menschen einen starken Juckreiz auslösen. Manche Vierbeiner reagieren sogar auf ihren Speichel allergisch, was zu Entzündungen führt. Auch Bandwurmbefall und Blutarmut können mit Flohbefall einhergehen. Kurzum: Flöhe sollten sich erst gar nicht im Fell und Lebensraum von Haustieren breit machen. Tipps, wie Tierbesitzer Flohbefall verhindern, geben die Experten der Fachmarktkette Fressnapf.

Flöhe lieben die warme Jahreszeit. Klingt der Sommer langsam aus, suchen sich die kleinen, springfreudigen Insekten ein behagliches Winterquartier. Über Wirtstiere wie Hund und Katze gelangen sie in Wohnungen, die mit durchschnittlich 20º C gute Entwicklungs- chancen bieten. Ein Flohweibchen kann täglich bis zu 50 Eier legen, die vom Tierfell auf den Boden rieseln. Die Larven, die aus diesen schlüpfen, suchen sich Teppichböden, Ritzen, Kissen, Polstermöbel und Betten, um sich zum erwachsenen Floh zu entwickeln. Während sich im Fell eines Vierbeiners nur rund fünf Prozent einer Flohpopulation aufhalten, befinden sich 95 Prozent in seiner Umgebung.

So beugen Sie vor:
Saugen und reinigen Sie die Aufenthaltsorte und Lieblingsplätze Ihres Haustieres täglich. Decken sowie Kissen von Hunden und Katzen sollten Sie regelmäßig waschen. Vergessen Sie nicht Transportboxen, Hundehütten oder Zwinger. Ihr Tier selbst sollten Sie häufiger gründlich kämmen. Als Flohprophylaxe können Sie zu einem Halsband oder Tropfen-/Sprühpräparaten greifen.

So handeln Sie bei Flohbefall:
Nicht nur die Flöhe auf dem Tier müssen Sie zuverlässig vernichten, sondern auch die Brut in Ihrer Wohnung. Zur Vernichtung der Eier und Larven gibt es spezielle Umgebungssprays. Zur äußerlichen Anwendung eignen sich Sprays und so genannte Spot on-Präparate, die die ausge- wachsenen Flöhe im Fell des Tieres ab töten. Außerdem können Sie auch mit Tabletten und Injektionen verhindern, dass sich die Flöhe weitervermehren. Über die wirksamsten Mittel und Ihren individuellen Bedarf klärt Sie am besten Ihr Tierarzt auf. Fragen beantwortet Ihnen auch das Tierärzte-Team von Fressnapf unter www.fressnapf.de/tierarzt.

Wer sticht wen?
Es gibt zwar verschiedene Floharten, darunter den Hunde-, Katzen- und Menschenfloh. Allerdings ist das Tierchen nicht so wählerisch bei der Auswahl seiner Blutmahlzeit. Am meisten ärgern hierzulande die "Katzenflöhe" unsere Heimtiere, egal ob Katze oder Hund.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob sich Ihr Liebling wegen Flohbefall oder aus einem anderen Grund kratzt, machen Sie den Test: Durchkämmen Sie das Fell des Tieres kräftig mit der Hand oder einem Flohkamm; legen Sie vorher weißes (Küchen-) Papier unter. Wenn Sie darauf schwarz-rote, kleine Krümel entdecken, ist das ein erster Hinweis. Geben Sie nun ein paar Tropfen Wasser darauf und es entstehen rötliche Flecken, haben Sie den Beweis, dass es sich um Flohkot handelt.

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Flöhe und Haustiere

Jucken, kratzen, jucken, kratzen: Flöhe sind für Haustiere nicht nur unangenehm, sie können auch Krankheiten auslösen. Mit einfachen hygienischen Maßnahmen sowie Sprays, Halsbändern und anderen Präparaten können Sie verhindern, dass sich die Plagegeister im Fell und Lebensraum von Haustieren breit machen.
(Abdruck des Fotos nur auf Anfrage und in Verbindung mit dem redaktionellen Text. Die Feindaten der Fotos können Sie in der Fressnapf-Pressestelle erfragen.)

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Tel: +49 2151 5191 - 1231
Fax: +49 2151 5191 - 281231

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