Home
Pressemitteilungen
Redaktionsservice
Die Fressnapf-Story
Pressebilder
Pressearchiv
Marktsuche
Community
PRESSE
Redaktionsservice
Zurück zur Übersicht Redaktionsservice

13.05.2008
Nr. 10/2008: Das weckt die pure Lebenslust!

Kaninchen lieben die Bewegung. Kein Wunder, sind sie doch in der freien Natur ständig am rennen, springen oder Höhlen graben. Deshalb gibt es nichts Besseres, als seinen kleinen Hopplern in den Sommermonaten ein Freigehege bereitzustellen - mit vielen Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Tierexperten der Fachmarktkette Fressnapf wissen, worauf es dabei ankommt.

Ab Mitte Mai können Sie Ihre Kaninchen für die nächsten Monate bedenkenlos im Garten wohnen lassen. Damit sie sich dort wohl fühlen, benötigen Sie für das Außengehege erst einmal genügend Platz. Für zwei bis drei Kaninchen (halten Sie sie niemals einzeln, denn es sind Gruppentiere!) reichen vier bis sechs Quadratmeter Fläche aus. Das Gehege sollte so liegen, dass es über den Tag immer zu einem Teil verschattet ist, egal wo die Sonne gerade steht. Denn sonst erleiden die Kaninchen womöglich einen Hitzschlag. Idealerweise ist ein Teil überdacht. Das bietet auch bei Regen Schutz. Als Bodenbelag sind Sand und Rindenmulch zu empfehlen. Erde kann bei Regen leicht vermatschen.

Eingezäunt und sicher
Das Auslaufgehege muss natürlich so umzäunt sein, dass es ausbruchsicher ist und dass keine (feindlich gesinnten) Tiere von außen eindringen können (Marder, Katzen etc.). Dafür gibt es speziellen Kaninchendraht. Dieser dient nicht nur als sichtbarer Zaun, sondern auch als Buddel-Bremse: Lassen Sie den Gitterdraht 30 bis 50 cm tief in den Boden ein, damit grabende Kaninchen nicht plötzlich auf der anderen Seite des Zaunes sitzen. Kaninchendraht über dem Gehege hindert z. B. Katzen daran, unbefugt einzudringen.

Heimelig und abwechslungsreich
Jedes Außengehege braucht eine Schutzhütte, in die sich die Tiere zurückziehen können. Sie darf nicht zu groß sein, muss aber allen Tieren gleichzeitig Platz bieten. Naturholz eignet sich dafür am besten. Das Dach sollten Sie abnehmen können, um Stroh, Heu und Wasser regelmäßig auswechseln bzw. auffüllen zu können. Platzieren Sie die Hütte so, dass ihr Eingang nicht auf der Wetterseite liegt, denn Zugluft und Nässe bekommt den Tieren nicht.

Das größte Gehege bringt nichts, wenn es keine Abwechslung bietet. Zum Buddeln können Sie eine Kiste mit Sand bereitstellen, geeignet ist auch eine Katzentoilette. Bieten Sie Mobiliar an, auf das die Kaninchen steigen können - einen Baumstumpf, eine umgedrehte Kiste, ein selbst gebautes Sonnendach oder ähnliches. Äste von Obstbäumen oder Sträuchern (z. B. Weide, Haselnuss) laden zum Knabbern und Spielen ein. Achten Sie unbedingt darauf, dass es keine Zweige von Steinobst - z.B. Pflaumen - sind, diese enthalten in der Rinde Stoffe, die für Kaninchen unverträglich sind. Röhren aus Kork sind ideal zum Rein- und Durchkrabbeln. Große Wurzeln und hohle Baumstämme eignen sich gut als Versteck. Wenn Sie das Beschäftigungsangebot immer wieder variieren, freuen sich Ihre Langohren darüber. Denn sie mögen keine Langeweile.

Frisch und gesund
In punkto Ernährung brauchen Ihre Kaninchen draußen alles, was sie auch drinnen hätten: frisches Grünfutter (z. B. Löwenzahn, Wegerich, Möhrenkraut) Obst, Gemüse und Heu. Bitte verfüttern Sie keinen Kohl, da die Tiere dadurch aufgasen und in eine gefährliche Situation kommen können. Wenn Sie Heu in einer Heuraufe anbieten, sollte sie aus Sicherheitsgründen abgedeckt werden, um Verletzungen zu vermeiden, wenn die Tiere in die Raufe springen. Wasser in einer Schale oder Flasche muss täglich frisch gegeben werden. Den Futterplatz sollten Sie so anlegen, dass Sie ihn zum Befüllen leicht erreichen können.

Diesen Artikel als PDF herunterladen (196 KB)


Alle Bilder zu diesem Artikel:

Freie Bahn für Langohren

Idealer Sommersitz für Kaninchen: Ein Freigehege mit viel Platz zum Rennen und mit Beschäftigungsmöglichkeiten.


Foto: Fressnapf/Ulrike Schanz

(Abdruck des Fotos nur auf Anfrage und in Verbindung mit dem redaktionellen Text. Die Feindaten der Fotos können Sie in der Fressnapf-Pressestelle erfragen.)

Zurück zur Übersicht Redaktionsservice

Impressum  |  Kontakt

© 2012 FRESSNAPF Tiernahrungs GmbH

Geprüftes Mitglied des DFV

Fressnapf ist geprüftes Mitglied nach der System-Check-Richtlinie des DFV.

Kurzportrait

Fressnapf im Kurzportrait - aktuelle Zahlen, Daten und Fakten über Europas führende Fachmarktkette für Tiernahrung und -zubehör. mehr...

Die Fressnapf-Story

Expansion im Eiltempo: Als Torsten Toeller 1990 in Erkelenz den ersten Fressnapf aufmachte, hätte er nicht zu träumen gewagt, mit welch rasanter Geschwindigkeit sich die "Idee Fressnapf" entwickeln würde. mehr...

Heimtiermarkt 2010

Der Markt für Heimtierbedarf wuchs in 2010 erneut: Mit insgesamt 3.707 Mio. Euro lag der Gesamtumsatz 0,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Dabei wurden auch in 2010 in etwa einem Drittel aller deutschen Haushalte ein oder mehrere Heimtiere gehalten. Insgesamt waren es 22,3 Millionen Heimtiere - Zierfische und Terrarientiere noch nicht einmal mitgezählt.
mehr ...


Pressekontakt für Journalisten

Fressnapf Tiernahrungs GmbH
Achim Schütz

Westpreußenstraße 32 - 38
47809 Krefeld
achim.schuetz@fressnapf.com
Tel: +49 2151 5191 - 1231
Fax: +49 2151 5191 - 281231

Arthen Kommunikation GmbH
Kerstin Faas
Käppelestr. 8a
76131 Karlsruhe
k.faas@arthen-kommunikation.de
Tel: +49 721 62514 - 19
Fax: +49 721 62514 - 92