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25.09.2006
Nr. 14/2006: Ab in die Wildnis: Das Beste für Ihre Outdoor-Katze

Sie lieben ihre Freiheit und wollen sie meist nicht mehr hergeben: Freigängerkatzen. Draußen erleben sie Abenteuer, spielen und verstecken sich oder lauern wachsam auf mögliche Beute. Doch völlig gefahrlos ist das Leben in der „Wildnis“ nicht. Die Experten der Fachmarktkette Fressnapf geben wichtige Tipps, damit Katzen ihre Freiheit genießen können.

  • Lassen Sie Ihr Tier kastrieren: So verhindern Sie nicht nur unerwünschten Nachwuchs, sondern auch das Umherstreunen Ihres Tieres in unbekanntem Terrain. Rollige Katzen und ge-schlechtsreife Kater entfernen sich oft weit von ihrem Zuhause, um einen Partner zu finden. Außerdem ist in der Paarungszeit aufgrund von Revierkämpfen das Verletzungsrisiko hoch und Krankheiten können übertragen werden.
  • Lassen Sie Ihre Katze beim Tierarzt tätowieren oder chippen: Durch eine Tätowierung oder einen Mikrochip kann man fest-stellen, zu wem das Tier gehört. Falls Ihre Katze wegläuft oder sich verirrt, ist es so einfacher, sie zu Ihnen zurückzubringen. Ganz wichtig: Das geht nur, wenn Sie Ihre tätowierte oder gechippte Katze auch registrieren lassen! Anmeldung kostenlos z. B. beim Deutschen Haustierregister im Deutschen Tierschutzbundes e.V. über: www.fressnapf.de/service/deutsches-haustierregister/index.html
  • Schützen Sie Ihr Tier durch Vorbeugung: Outdoor-Katzen sind häufiger Flöhen, Zecken und anderen Parasiten sowie Krankheitserregern ausgesetzt als reine Wohnungskatzen. Gegen Zecken und Flöhe helfen z.B. Spot-on-Präparate. Impfungen, etwa gegen Katzenseuche, -schnupfen oder Tollwut schützen vor Infektion. Über alle Schutzmaßnahmen berät Sie Ihr Tierarzt.
  • Gewähren Sie Ihrer Katze jederzeit Zugang nach draußen: Wenn Sie häufiger außer Hause sind, kann eine Katzenklappe an der Tür sinnvoll sein. Vorsicht ist bei gekippten Fenstern geboten: Sie bergen ein hohes Verletzungsrisiko und sollten mit einem Gitter gesichert sein. Auch wenn Ihr Tier die Freiheit liebt, beachten Sie, dass es trotzdem den Anschluss an Sie oder Ihre Familie braucht! Und natürlich regelmäßig Futter.
  • Legen Sie sich eine Hausapotheke zur Erstbehandlung Ihrer Katze bei Biss- und Kratzwunden zu.
  • Bereiten Sie Ihr Tier auf die Freiheit vor: Ihre Katze ist noch jung, kennt bisher nur die Wohnung oder ist neu bei Ihnen? Dann geben Sie ihr zwei bis vier Wochen, bevor Sie sie alleine ins Freie lassen.

Wildkatze oder Stubentiger?
Katzenbesitzer oder solche, die es werden wollen, sollten sich vorher gut überlegen, ob Freigang in Ihrer Wohnumgebung problemlos möglich ist. Wer an stark befahrenen Straßen oder in Schienennähe wohnt, für den ist eine reine Wohnungskatze die bessere Entscheidung.
Wenn Sie einen Freigänger halten, denken Sie daran:

  • das Tier kastrieren, impfen, chippen oder tätowieren zu lassen
  • die Katze beim Haustier-register einzutragen
  • dem Tier Zugang ins Freie zu ermöglichen
  • tägliches Futter und Familienanschluss zu gewährleisten
  • bei Krankheiten oder Wunden den Tierarzt aufzusuchen


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Alle Bilder zu diesem Artikel:

Katze auf Freigang

Katzen lieben das Leben in "freier Wildnis". Das aber ist nicht ganz ungefährlich.

Verantwortungsvolle Tierhalter sollten Vorsichtsmaßnahmen treffen, damit die Katze ihre Freigänge nicht nur unbeschadet übersteht, sondern voll und ganz genießen kann.
(Abdruck des Fotos nur auf Anfrage und in Verbindung mit dem redaktionellen Text. Die Feindaten der Fotos können Sie in der Fressnapf-Pressestelle erfragen.)

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Fressnapf Tiernahrungs GmbH
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Westpreußenstraße 32 - 38
47809 Krefeld
achim.schuetz@fressnapf.com
Tel: +49 2151 5191 - 1231
Fax: +49 2151 5191 - 281231

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Kerstin Faas
Käppelestr. 8a
76131 Karlsruhe
k.faas@arthen-kommunikation.de
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