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14.04.2009
Nr. 8/2009: Oh, Chihuahua!

Er ist Mittelpunkt des erfolgreichen Mambo-Sommerhits, mit dem der Musiker DJ BoBo 2002 und 2003 die Charts in Mexiko und Europa eroberte. Kein Wunder, dass die Mexikaner den Song zuerst liebten: Der Chihuahua ist ur-mexikanisch. Noch in diesem Monat kommt er als Hauptdarsteller in die deutschen Kinos. Die Tierexperten der Fachmarktkette Fressnapf verraten deshalb mehr über die kleinste Hunderasse der Welt.

Mit seinen durchschnittlich zwei Kilogramm ist der Chihuahua ein echtes Leichtgewicht und schon allein aus diesem Grund ein Tier, das Herrchen oder Frauchen überallhin mitnehmen kann. Was jedoch nicht heißt, dass der Zwergenhund nur auf den Arm oder ins Fahrradkörbchen gehört. Das kleine Muskelpaket liebt Bewegung und hält selbst bei längeren Spaziergängen oder Joggingrunden gut mit. Überhaupt können Sie ihn trotz seiner geringen Größe getrost als vollwertigen Hund betrachten: So mancher Chihuahua gibt einen selbstbewussten Mini-Wachhund ab. Auch Intelligenz, Mut und Treue zeichnen die aufgeweckte, kinderliebe Rasse aus.

Beheimatet ist der Kleinsthund schon seit langem in Mexiko, sodass er auch seinen Namen dem mexikanischen Bundesstaat Chihuahua verdankt. Von hier sollen ihn Touristen vor einigen Jahrzehnten mit in die USA genommen haben. Dort bekam er seinen Rassestatus und schaffte schließlich auch den Sprung über den großen Teich nach Europa. Blickt man allerdings in der Geschichte ganz weit zurück, existieren sagenumwobene Theorien über den Ursprung der Chihuahua. Schon die Azteken sollen die kleinen Vierbeiner mit den großen Augen und abstehenden Ohren als heilige Tiere verehrt und geopfert haben. Es heißt, Aztekenprinzessinen hätten sie als ihre Lieblingsbegleiter geschätzt. Es gibt ebenso Hinweise darauf, dass die Kleinsthunde bei den Ureinwohnern verspeist wurden. Wieder andere Quellen geben an, seinen Ursprung habe der Chihuahua in China. Möglich ist aber auch, dass chinesische Nackthunde auf den amerikanischen Kontinent gelangten und sich mit dortigen Wildhunden paarten, was die Chihuahua hervorbrachte.

Wie dem auch sei: Chihuahuas sind verhältnismäßig robust und "wetterbeständig"; entsprechend können sie bei artgerechter Haltung und Fütterung ein hohes Alter von 12 bis 16 Jahren erreichen. Es gibt sie in der Lang- und in der Kurzhaarversion, ein- und mischfarbig: creme-, rehfarbig, schwarzweiß, braunweiß oder schwarzbraun. Sie eignen sich sogar für Halter, die wenig Platz haben oder in der Stadt wohnen, vorausgesetzt sie kommen mehrmals täglich nach draußen.

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Kleiner Hund ganz groß

Mit seinen durchschnittlich zwei Kilogramm ist der Chihuahua ein echtes Leichtgewicht, aber dennoch ein richtiger Hund: So mancher Chihuahua gibt einen selbstbewussten Mini-Wachhund ab.

Foto Fressnapf/Ulrike Schanz
(Abdruck des Fotos nur auf Anfrage und in Verbindung mit dem redaktionellen Text. Die Feindaten der Fotos können Sie in der Fressnapf-Pressestelle erfragen.)

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