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11.05.2009
Nr. 10 /2009: Ist die Katze versorgt, freut sich der Mensch

Während Frauchen und Herrchen gerne Urlaub in der Ferne machen, bleibt die Katze lieber daheim. Doch alleine auf sich gestellt, werden verantwortungsvolle Besitzer sie kaum zurücklassen. Eine Möglichkeit ist es, sie einem tierlieben Nachbarn, Freund oder Familienmitglied anzuvertrauen. Und wenn das keine Lösung ist? Dann gehen Samtpfötchen eben doch in die Ferien: in eine Katzenpension oder ein -hotel. Die Experten der Fachmarktkette Fressnapf haben ein paar Tipps parat, die Urlauber vorab beherzigen sollten.

Wenn eine Katzenpension einen guten Ruf genießt, wird sie unter Tierliebhabern gerne weiterempfohlen. Sind Sie also auf der Suche nach einer artgerechten Unterkunft, fragen Sie doch am besten andere Katzenhalter in Ihrem Umfeld. Auch der Tierarzt, Tierschutzvereine und nicht zuletzt die Mitarbeiter von Zoofachmärkten werden Ihnen weiterhelfen können. Im Internet gibt es Plattformen, auf denen Sie nach Postleitzahlen-Bereich nach einem Urlaubsdomizil für Ihren Stubentiger suchen können.

Was muss eine Katzenpension oder ein -hotel bieten? Neben ein paar grundsätzlichen Dingen hängt das ganz individuell von Ihrer Katze ab: Ist sie zum Beispiel sehr menschbezogen und anhänglich, braucht sie eine familiäre Unterkunft mit persönlicher Betreuung. Verträgt sie sich nicht oder nur eingeschränkt mit anderen Katzen, sollte die Katzenpension mehrere Zimmer beziehungsweise Gruppen oder gar die Möglichkeit zur Einzelhaltung haben. Legen Sie Wert darauf, dass Ihr Stubentiger auf die gewohnte Art ernährt wird, sollte die Urlaubsbetreuung dies respektieren und auch anbieten können.

Das zeichnet eine gute Katzenunterkunft außerdem aus:
· Es gibt genügend Auslaufmöglichkeiten und Beschäftigung: idealerweise ein ausbruchsicheres Freigehege, Kletterbäume, Kratzgelegenheiten, Höhlen, Liegeflächen auf verschiedenen Höhen, Spiel- und Pflegezeiten etc.
· Es gibt für jeden Gast eine eigene Katzentoilette.
· Es wird darauf geachtet, dass Ihr Tier geimpft sowie entwurmt und frei von Flöhen ist.
· Die Unterkünfte werden täglich gereinigt.
· Sollte Ihr Tier unerwartet erkranken, holen die Anbieter tierärztlichen Rat ein.

Der Aufenthalt in einer Katzenpension kostet pro Tag zwischen acht und zwölf Euro. Am besten, Sie schauen einfach mal (unangemeldet) vorbei und machen sich selbst ein Bild. Es ist ratsam, dass Sie Ihren Liebling vor dem großen Urlaub zu einem Schnupperwochenende in die Tierpension schicken. Dann können Sie jeweils für sich das Terrain erkunden und sich einen Eindruck verschaffen, sodass Sie einige Wochen später entspannt in die Ferien star-ten können. Ganz wichtig ist, dass Sie all das frühzeitig planen. Denn gerade in der Hauptsaison sind gute Unterkünfte schnell ausgebucht!

Übrigens: Ist Ihre Katze gechippt? Wenn nicht, ist es empfehlenswert, sie chippen zu lassen und in einem Hausstierregister - Tasso oder das Deutscher Haustierregister im Deutschen Tierschutzbundes e.V. - anzumelden. Sollte die Katze während Ihres Urlaubs verloren gehen, bietet Ihnen zum Beispiel der Deutsche Tierschutzbund bundesweite Suchmeldungen und eine kostenlose Rückführung, wenn Ihr Tier in einem Tierheim abgegeben wurde.

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Alle Bilder zu diesem Artikel:

Urlaub für Samtpfoten

Gute Katzenpensionen passen sich den Bedürfnissen der Katze an. Sie sind deshalb eine ideale Urlaubsbetreuung während Frauchen und Herrchen verreisen.


Foto: Fressnapf/Ulrike Schanz
(Abdruck des Fotos nur auf Anfrage und in Verbindung mit dem redaktionellen Text. Die Feindaten der Fotos können Sie in der Fressnapf-Pressestelle erfragen.)

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