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17.08.2009
Nr. 17/2009: Haustiere und Berufstätigkeit

Morgens vor der Arbeit schnell mit dem Hund Gassi gehen, in der Mittagspause wieder und nach Feierabend dann ausgiebig laufen, spielen und toben: Für Berufstätige erscheint es oft gar nicht so leicht, dem Wunsch nach einem Haustier nachzugeben. Wie Job und Haustier zu vereinen sind, das erläutern die Tierexperten der Fachmarktkette Fressnapf.

Viele Erwachsene träumen von einem lieben Haustier, mit dem sie sich in ihrer Freizeit beschäftigen wollen. Doch meist sind sie berufstätig, dann auch noch in Vollzeit. Wer unbedingt einen Hund haben will, gerät schnell an seine und des Vierbeiners Grenzen. Sie sollten sich deshalb vorab sehr gut überlegen, ob Sie dem Pflegeaufwand Ihres Wunschtieres gewachsen sind und ob es überhaupt geeignet ist, länger alleine zu bleiben.

Hunde sind nicht gerne vom Rudel getrennt, schon gar nicht über mehrere Stunden hinweg. Selbst wenn ein Hund in Herrchens achtstündiger Abwesenheit weder heult noch Schuhe zerbeißt, leidet er still. Er benötigt über den Tag verteilt Auslauf und Beschäftigung, mindestens eine Stunde. Wenn Sie sich einen Hund wünschen, dann sollten Sie ihm Alternativen bieten können: Jemand aus der Verwandtschaft oder Nachbarschaft kümmert sich in Ihrer Abwesenheit um ihn, Sie beauftragen einen Hundesitter oder bringen das Tier in eine Hunde-Kita. Ideal ist es, wenn Sie ihn mit ins Büro nehmen können oder von zu Hause aus arbeiten und immer nur kurz das Heim verlassen.

Katzen kommen dagegen schon eher alleine klar, sind aber auch lieber zu zweit, wenn sie ganztags auf ihre Bezugsperson verzichten müssen. Freigänger sind im Vorteil, da sie sich draußen beschäftigen können. Am Abend sollten sich Katzenbesitzer auf Schmuseeinheiten und Spielen einstellen, denn die Samtpfoten stehen trotz ihrer Unabhängigkeit auf Zuwendung.

Kleintiere und Nager sind ideale Haustiere für Berufstätige, vorausgesetzt die Tiere sind dämmerungs- und nachtaktiv. Chinchillas, Degus, Hamster, Mäuse, Meerschweinchen oder Ratten zum Beispiel schlafen tagsüber meist und sind dafür am Abend wach, wenn Sie ebenfalls Zeit haben, sich mit ihnen zu beschäftigen. Trotz allem: Außer einem Hamster sollten Sie keines dieser Tiere einzeln halten! Sie alle brauchen mindestens einen artgleichen Sozialpartner.

Vögel, wie z. B. Wellensittiche oder Kanarienvögel, sind nicht gerne alleine. Sie sollten Sie also mindestens zu zweit halten. Bedenken Sie allerdings, dass die Tiere möglicherweise schon schlafen oder nur noch kurze Zeit aktiv sind, wenn Sie nach Hause kommen.

Fische sind die richtigen Haustiere, wenn Sie nach Feierabend keine Zeit und Geduld mehr zum ausgiebigen Spielen oder Schmusen aufbringen können. Ein Aquarium erfordert zwar Pflegeaufwand; diesen können Sie jedoch getrost auf das Wochenende verlegen. Dafür kann es beruhigend und ausgleichend wirken, dem Treiben im Wasser zuzuschauen.

Wie auch immer Sie sich entscheiden: Handeln Sie verantwortungsvoll, denn Ihr Tier wird sie über einige Jahre Ihres Lebens begleiten, wenn Sie es erst einmal angeschafft haben!

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Alle Bilder zu diesem Artikel:

Haustier und Berufstätigkeit

Nicht jedes Haustier eignet sich für Vollzeit-Berufstätige. Hunde zum Beispiel leiden, wenn sie mehrere Stunden alleine gelassen werden. Ideal ist es dann, wenn man seinen Hund mit ins Büro nehmen kann.

Foto: Fressnapf/Ulrike Schanz
(Abdruck des Fotos nur auf Anfrage und in Verbindung mit dem redaktionellen Text. Die Feindaten der Fotos können Sie in der Fressnapf-Pressestelle erfragen.)

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