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28.09.2009
Nr.20 /2009: Unsere Tiere verdienen Respekt!

„Der Staat schützt (...) die Tiere“, steht seit 2002 im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Damit war Deutschland das erste Land in der EU, das den Tierschutz zum Staatsziel erklärte. Am 4. Oktober startet mit dem Welttierschutztag die Welttierschutzwoche. Sie soll bewusst machen, was respektvoller und artgerechter Umgang mit Tieren bedeutet. Die Experten der Fachmarktkette Fressnapf geben einen ersten Überblick.

Tierschutz betrifft jeden. Wir müssen zum einen dafür sorgen, dass wir unsere Tiere artgerecht halten und behandeln. Und wir können zum anderen Wert darauf legen, dass tierische Erzeugnisse für uns und unsere Lieblinge von Tieren aus artgerechter Haltung stammen.

Was bedeutet artgerechte Haltung?
Schon vor sehr langer Zeit war es üblich, Tiere zu domestizieren, doch früher waren Haustiere reine Nutztiere. Heute hat sich das Bewusstsein geändert. Tiere werden nicht nur gehalten, weil sie einen ganz bestimmten Nutzen oder eine Aufgabe haben. In Deutschland leben derzeit mehr als 23 Millionen Heimtiere, die Freund und Familienmitglied bei ihren Besitzern sind und deren einzige Aufgabe darin besteht, Freude zu machen. Doch jeder Tierhalter ist auch für eine artgerechte Haltung seiner Heimtiere verantwortlich. Das heißt: tiergerechte Ernährung und Unterkunft, Schutz vor Krankheiten und übermäßigem Stress und die Gewährleistung, dass die Tiere auch ihr normales, tierisches Verhalten ausleben können.

Tiergerechte Ernährung
Achten Sie als Tierhalter darauf, dass die Zusammenstellung des Futters dem natürlichen Nährstoffbedarf Ihres Tieres entspricht. Sofern Sie tierische Produkte als Hauptfutter oder Snack anbieten, können Sie dabei zu Produkten aus artgerechter Haltung oder auch zu Bio-Produkten greifen – eine entsprechende Kennzeichnung finden Sie auf der Verpackung.

Ein artgerechtes Zuhause
Gerade im Heimtierbereich sind die Ansprüche und Bedürfnisse der zahlreichen Tierarten sehr unterschiedlich. Das fängt beim Futter an, reicht über Sozialkontakte bis hin zu arttypischen Verhaltensweisen. Das fordert von jedem Tierhalter, dass er entsprechende Kenntnisse besitzt, bevor er ein Tier aufnimmt oder in dessen gewohnte Umgebung eingreift, z. B. durch neues Spielzeug oder einen neuen Artgenossen. Über sehr viele Tierarten und ihr natürliches Lebensumfeld weiß man heute gut Bescheid. Es gibt aber auch Arten, beispielsweise die Exoten, die nicht ausreichend erforscht sind. Sie artgerecht zu halten, ist deshalb zum Teil schwierig.

Unser Tipp: Holen Sie vor dem Kauf Rat bei Fachleuten oder Züchtern ein, damit Sie die wichtigsten Eckdaten Ihres Wunschtieres kennen! Hier einige Beispiele: Welche Käfiggröße benötigen Sie mindestens? Verträgt sich das Tier mit anderen Tieren, wenn ja mit welchen? Wieviel Auslauf oder Freiflug braucht es täglich? Worauf ist bei der Ernährung zu achten? Braucht mein Tier Rückzugsmöglichkeiten? Wenn ja, welche und warum? Antworten auf solche Fragen erhalten Sie z. B. in Zoofachmärkten und bei der Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes: www.tierschutzakademie.de


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Alle Bilder zu diesem Artikel:

Mach’ glücklich, was dich glücklich macht!

Heimtiere schenken uns Freude und haben es mehr als verdient, dass auch wir ihnen Gutes tun. Eine artgerechte Haltung gehört unbedingt dazu. Wellensittiche zum Beispiel fühlen sich nur wohl, wenn sie mindestens zu zweit gehalten werden.

Foto: Fressnapf/Ulrike Schanz





(Abdruck des Fotos nur auf Anfrage und in Verbindung mit dem redaktionellen Text. Die Feindaten der Fotos können Sie in der Fressnapf-Pressestelle erfragen.)

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47809 Krefeld
achim.schuetz@fressnapf.com
Tel: +49 2151 5191 - 1231
Fax: +49 2151 5191 - 281231

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