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21.12.2009
Nr. 26/2009: Winterfest auf vier Pfoten
Die kalte Jahreszeit stellt Hunde und ihre Besitzer immer vor eine Herausforderung: Es gibt viel weniger Sonnenstunden am Tag, sodass das Gassigehen oft in der Dunkelheit stattfinden muss. Bei Eis- und Schneeglätte sind die Straßen und Wege mit Salz gestreut. Und wenn es ganz ungünstig läuft, können sich sogar Vierbeiner eine Erkältung holen. Die Experten der Fachmarktkette Fressnapf geben Ratschläge, damit der Winter nicht zur Unannehmlichkeit wird.
Unabhängig von der Wetterlage wird es in den Wintermonaten morgens spät hell und abends früh wieder dunkel. Bedenken Sie, dass Autofahrer oder andere Verkehrsteilnehmer Sie beim Spaziergang schlechter und später wahrnehmen als sonst. Sowohl Sie als auch Ihr Vierbeiner sollten deshalb mit Reflektoren beziehungsweise Blinklichtern ausgestattet sein. Reflektoren auf der Kleidung, am Halsband oder der Leine werfen das Licht von Fahrzeugen zurück und machen Sie auch auf weitere Entfernungen hin sichtbar. Für Hunde gibt es neben Blinklichtern, die am Halsband befestigt werden, auch reflektierende Sicherheitswesten. Beides verringert das Risiko übersehen zu werden. Außerdem können Sie als Halter freilaufende Hunde dank eines Blinklichtes viel besser im Auge behalten, wenn es dunkel ist.
Pflege für die Pfoten
Kündigt sich das erste Mal Eis oder Schnee an, wird es für die Vierbeiner im wahrsten Sinne des Wortes brenzlig. Salz auf Straßen und Gehwegen setzt ihren Pfoten mitunter so stark zu, dass es schmerzt. Auch harte Eis-, Schneeklumpen oder gefrorene Feldwege können das Tier beim Laufen verletzen. Doch dagegen können Sie vorbeugen: Wenn Sie die Haare zwischen den Ballen mit einer Schere vorsichtig kürzen, kann sich Eis oder Schnee darin nicht so gut sammeln. Reiben Sie die Hornhaut vor dem Gassigehen mit Vaseline oder speziellem Pfotenbalsam ein, dann ist sie besser gegen Salz geschützt. Fordern Sie bei gefrorenem Boden Ihren Vierbeiner nicht allzu sehr, da er sich bei schnellen Sprints oder Bewegungen leichter die Pfoten verletzen kann. Zu Hause angekommen, reiben Sie die Ballen am besten mit einem warmen, feuchten Tuch ab. Übrigens: Es gibt auch Schneeschuhe für Vierbeiner, sogenannte Booties! Die sind zwar wasserdicht, gehen aber im Tiefschnee schnell verloren und sind nur für geräumte Wege geeignet.
Auch ein Hund braucht Wärme
Ein dickes Fell haben heißt bei Hunden noch lange nicht, dass sie im Winter keine Erkältung bekommen können. Das gilt besonders für ganz junge, alte und schwache Vierbeiner, für die ein Mäntelchen sinnvoll sein kann. Doch vorbeugen schadet auch dem kräftigen, gesunden Hund nicht: Ist es draußen kalt und feucht oder hat sich das Tier ein Bad gegönnt, reiben Sie sein Fell möglichst bald mit einem Handtuch trocken. In der Wohnung sollte dann ein warmer, trockener Platz für den Liebling gerichtet sein. Haben Sie einen sehr kalten Boden, hilft eine extra Dämmschicht in Form eines dickeren Kissens oder einer Zusatzdecke.
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Alle Bilder zu diesem Artikel:
Spiel und Spaß beim Winterspaziergang
Gut gerüstet für die kalte Jahreszeit wird der Spaziergang mit dem Hund auch im Winter ein Vergnügen.
Foto: Fressnapf/Ulrike Schanz
(Abdruck des Fotos nur auf Anfrage und in Verbindung mit dem redaktionellen Text. Die Feindaten der Fotos können Sie in der Fressnapf-Pressestelle erfragen.)
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