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25.01.2010
Nr. 2/2010: Vollwertig wie eine Maus

In Deutschland und auch in vielen anderen Ländern gehört die Katze zu den beliebtesten Haustieren. Nach den Zahlen des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e. V. leben in Deutschland rund 8,2 Millionen Katzen. Und ihre Besitzer wünschen sich, dass ihre Lieblinge gesund bleiben und möglichst lange leben. Dazu ist vor allem eines vonnöten: richtige Ernährung. Das Wichtigste hierzu fassen die Tierärzte der Fachmarktkette Fressnapf in Kürze zusammen.

Das Jagen ist den Katzen in die Wiege gelegt. In der freien Wildbahn würden sie am Tag mehrere Happen in Form von Mäusen, aber auch mal kleine Vögel, Fische oder sogar Insekten verspeisen. Katzen sind also Fleischfresser, die in einer ganzen Maus alles finden, was sie zum Gedeihen und für ihre Gesundheit benötigen: hochwertiges Eiweiß, tierisches Fett, Kohlenhydrate, Rohfasern, Mineralstoffe und Vitamine, Knochen und Haare. Bestandteile, wie zum Beispiel die Aminosäure Taurin und die Arachidonsäure, sind für Katzen überlebenswichtig und in der Natur fast nur in tierischem Eiweiß zu finden.

Für das Katzenfutter bedeutet das: Es muss auf diese Bedürfnisse der Stubentiger abgestimmt sein. Reine Fleischnahrung wäre genauso fatal wie Hundefutter oder Essensreste vom Menschen, die viel zu fettig und kohlenhydratreich sind. Das alles würde auf Dauer zu Mangelerscheinungen führen, den Organismus unnötig belasten und schwerwiegende gesundheitliche Probleme nach sich ziehen. Hochwertiges Katzenvollfutter - egal ob Trocken- oder Nassfutter - bietet dagegen alles, was Ihr Tier braucht, um lange vital zu bleiben. Trockenfutter hat den Vorteil, dass es weder schnell verdirbt noch vor dem Verzehr auf Zimmertemperatur gebracht werden muss. Außerdem hat das Zerbeißen der harten Kroketten einen reinigenden Effekt auf die Zähne. Mittlerweile gibt es sogar Faserzusätze im Futter, mit deren Hilfe die lästigen, geschluckten Katzenhaare in den Darm transportiert und später ausgeschieden werden können.

Was brauchen Katzenkinder, was Senioren?
Je nach Alter oder sonstigen Umständen (Krankheit, Trächtigkeit etc.) sollten Sie zu speziellem Futter greifen, das die Katze in dieser Lebensphase optimal versorgt. Kleine Kitten brauchen zum gesunden Wachstum beispielsweise leicht verdauliches, energiereiches Futter, tierisches Eiweiß sowie Vitamine und Mineralstoffe im richtigen Verhältnis. Für den Nachwuchs eignet sich Trockenfutter besonders gut, da er es in kleinen Mengen über den Tag verteilt aufnehmen kann und ganz nebenbei seine Kaumuskulatur trainiert.

Bei Senioren können eine eingeschränkte Nierentätigkeit, Übergewicht oder eine träge Verdauung Schwierigkeiten machen. Deshalb gibt es auch für sie ein extra Futter, das Sie etwa ab dem achten Lebensjahr füttern sollten. So können Sie Nierenproblemen frühzeitig vorbeugen. Denn diese können durch einen zu hohen Eiweißgehalt oder geringwertiges Eiweiß in der Nahrung verschlimmert werden, da Eiweiß-Abbauprodukte die Nieren auf Dauer Schwerstarbeit leisten lassen und so zusätzlich belasten. Senioren-Futter beinhaltet in der Regel einen geringeren Anteil an hochwertigem Eiweiß, das der Organismus prima verwerten kann. Zusätzlich ist der Phosphorgehalt meist reduziert, was auch die Nieren entlastet und es ist sehr gut verdaulich.

Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang: Wechseln Sie schon im Kittenalter regelmäßig die Futtersorte, damit kein Gewöhnungseffekt eintritt - man nennt das Futterprägung. Ist das der Fall, lehnt die Katze später möglicherweise jedes andere Futter ab. Das erschwert oder verhindert das Umstellen auf ein spezielles Futter z. B. bei Krankheit oder im Alter.


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Katze ist, was sie isst

Katzenfutter muss auf die Bedürfnisse der Katzen abgestimmt sein. Reine Fleischnahrung ist genauso fatal wie Hundefutter oder Essensreste vom Menschen.

Foto: Fressnapf/Ulrike Schanz
(Abdruck des Fotos nur auf Anfrage und in Verbindung mit dem redaktionellen Text. Die Feindaten der Fotos können Sie in der Fressnapf-Pressestelle erfragen.)

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