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28.06.2010
Nr. 13/2010: Mit Bello im Ballfieber
Eine Fußball-Weltmeisterschaft zieht selbst Menschen in ihren Bann, die sonst nichts mit dem runden Leder zu tun haben wollen. Hunde sind da etwas anders: Für sie sind Bälle in allen Variationen interessant – zum Hinterherjagen, zum Fangen, zum Daraufherumbeißen. Wie Hundebesitzer die Ballspiellust unterstützen können, wissen die Experten der Fach-marktkette Fressnapf.
Wer Hunde einmal beim Ballspielen beobachtet hat, der weiß, wie viel Energie sie dafür übrig haben. Sie können schier unermüdlich sein. Deshalb sind solche Spiele wichtig für die Entwicklung und Bewegung Ihres Vierbeiners. Am besten Sie üben schon im Welpenalter das Ballspielen. So findet das Tier einen Zugang dazu und lernt, was es alles mit einem Ball anfangen kann.
Das Material
Da unsere Vierbeiner gerne mal kräftig zupacken, zerren und auch auf dem Ball herumnagen, muss das Material diesen Anforderungen standhalten. Deshalb greifen Sie am besten zu solchem Spielzeug, das speziell für Hunde entwickelt wurde – ob nun aus Gummi, Plüsch oder in Tennisball-Optik. Die echten Tennisbälle sind nicht zu empfehlen, weil sie den Hundezähnen wie Schleifpapier zusetzen. Für das kraftvolle Spielen eignen sich Hartgummi-, Hartplastik- oder Naturkautschuk-Bälle, fürs Wasser gibt es darüber hinaus auch welche aus Moosgummi. Sollten Sie keinen Ball (mehr) zur Hand haben, ist das Stöckchen am Wegesrand sehr verlockend. Doch Vorsicht: Das Verletzungsrisiko beim Spielen mit dem Stöckchen ist sehr hoch! Je nachdem, mit wie viel Schwung das kleine Holz vom Hund aufgenommen wird, können Teile absplittern und im Fang oder Rachen großen Schaden anrichten.
Spielvariationen
Es scheint offensichtlich, was man mit einem Ball alles machen kann. Aber in Bezug auf Hunde lohnt es sich doch, genauer hinzuschauen. Sie können ganz klassisch einen Ball werfen, dem Ihr Vierbeiner dann hinterherspurten darf. Doch das abrupte Starten und Stoppen kann gerade bei älteren Hunden die Gelenke sehr belasten. Etwas schonender ist diese Variante: Sie entfernen sich von Ihrem Tier, das sitzen bleiben muss, und werfen ihm dann den Ball zu, den es Ihnen zurückbringen darf. Völlig gelenkschonend ist es dagegen, das Ballspiel im Wasser stattfinden oder einen versteckten Ball suchen zu lassen. Für Vergnügen sorgt auch das Treibball-Spiel. Dabei stößt der Hund einen großen (Gymnastik-)Ball mit dem Kopf oder der Schulter an. Der Ball ist so groß, dass das Tier ihn nicht mit den Zähnen zu fassen kriegt. Sie können Ihrem Vierbeiner ein bestimmtes Ziel vorgeben, wo er den Ball oder die Bälle hintreiben soll. Hüte- und Treibhunde lieben das Spiel, aber auch andere finden Gefallen daran. Einfach ausprobieren!
Zu beachten
Wählen Sie einen Ball, der mindestens so groß ist, dass ihn Ihr Hund nicht verschlucken kann. Einmal abgesehen von der Belastung für Gelenke, ist noch ein weiterer Punkt in Sachen Gesundheit wichtig: Vermeiden Sie es, Ihr Tier in der prallen Sonne unermüdlich nach einem Ball jagen zu lassen. Das kann den Kreislauf überlasten. Am besten verlegen Sie solche Aktivitäten in die frühen Morgen- oder Abendstunden oder ins kühle Nass.
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Alle Bilder zu diesem Artikel:
Auch Bello ist ganz Balla-Balla
Ballspiele machen Spaß und halten Hund und Herrchen - oder auch Frauchen - fit!
Foto: Fressnapf/Ulrike Schanz
(Abdruck des Fotos nur auf Anfrage und in Verbindung mit dem redaktionellen Text. Die Feindaten der Fotos können Sie in der Fressnapf-Pressestelle erfragen.)
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