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12.12.2011
Tierratgeber Nr. 25/2011: Vorsicht Weihnachten!
Die Katze schlägt nach Christbaumkugeln, der Wellensittich fliegt auf die Kerze. Alle Jahre wieder passieren kleine und größere Katastrophen während der Weihnachtszeit. Die Experten der Fachmarktkette Fressnapf erklären, wie Sie Ihre Haustiere vor Verletzungen bewahren und für ein entspanntes Fest sorgen können.
Kerzen, Räucherduft und allerlei Dekorationsartikel versetzen uns schon im Advent in weihnachtliche Stimmung. Für unsere Haustiere ist jedoch einiges mit Vorsicht zu genießen:
Alles, was brennt
Bei frei fliegenden Vögeln sollten Sie jedes offene Feuer vermeiden. LED-Kerzen können zum Beispiel Abhilfe schaffen. Bei Vierbeinern sind Kerzen ebenfalls gefährlich – ein schwanzwedelnder Hund hat schnell die schlanke Kerze vom Ständer gefegt. Alles, was brennt, sollte sicher, fest und möglichst hoch außer Reichweite stehen. Auch Räucherstäbchen oder Duftkerzen sind nicht unbedenklich. Die Duftstoffe können Tiere stark belasten und sind mitunter giftig. Verzichten Sie lieber ganz darauf in Räumen, in denen sich Ihre Lieblinge aufhalten.
Alles, was verletzen kann
Verwenden Sie bei der weihnachtlichen Dekoration keine sehr kleinen oder sehr spitzen Gegenstände, damit sich Ihr Tier nicht verletzen kann. Sterne aus Stroh oder aus Folie gefaltet sind beispielsweise eine potenzielle Verletzungsgefahr.
Alles, was schmackhaft ist
Offene Schalen oder Teller mit Süßigkeiten bieten für Hund und Katze eine gute Gelegenheit, sich selbst zu bedienen. Naschwerk für Menschen ist jedoch ungesund für unsere Haustiere. Am besten bewahren Sie die duftenden Leckereien in verschließbaren Dosen oder Schalen mit Deckel auf.
Alles, was den Spieltrieb weckt
Das höchste der Gefühle an Weihnachten ist immer der erste Blick auf den geschmückten Tannenbaum. Dieser kann auch Ihr Haustier entzücken: Katzen schlagen mit ihren Pfoten gerne an die Christbaumkugeln, Ziervögel lassen sich am Lametta aus und Hunde suchen schon mal nach Geschenken und werfen den Baum um.
Lametta und Engelshaar sollten Sie als Baumschmuck ganz vermeiden. Vögel und Katzen spielen gerne damit und könnten sich darin verheddern oder es im schlimmsten Fall verspeisen. Die Christbaumkugeln schützen Sie am besten, wenn Sie sie so hoch hängen, dass Ihr Haustier nicht rankommen kann. In jedem Fall muss der Baum ausreichend befestigt sein, so dass er nicht umfallen kann.
Getümmel um den Weihnachtsbaum stresst einen Hund mitunter so, dass er bellt und ganz unruhig wird. Unser Tipp: Lassen Sie Ihren Vierbeiner an der Bescherung teilnehmen! Packen Sie ihm einen Hundekuchen oder Ähnliches als Geschenk ein und lassen Sie ihn vor allen anderen suchen. So ist Ihr Tier erst einmal beschäftigt – und das Christkind kann kommen!
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Alle Bilder zu diesem Artikel:
Achtung, Baum fällt!
Katzen sind verspielt, deshalb ist Weihnachtsbaum-Dekoration in vielen Fällen gefährlich. Schnell kann der Baum umfallen, Mensch und Tier verletzen oder sogar einen Brand auslösen.
Foto: Fressnapf/Ulrike Schanz
(Abdruck des Fotos nur in Verbindung mit dem redaktionellen Text)
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