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04.12.2006
Nr. 24/2006: Mehrfach gut: Das Team Mensch und Tier

In fast jedem dritten Haushalt in Deutschland leisten Heimtiere wie Hund, Katze, Nager, Vogel & Co. den Menschen Gesellschaft. Sie sind treue, kuschelige, muntere oder spaßige Gesellen, die das Wohlbefinden positiv beeinflussen. Wie Heimtiere nachweislich auf Menschen jeden Alters wirken können, erläutern die Experten der Fachmarktkette Fressnapf.

Gut für die Seele: Tiere spenden Wärme, Nähe, Geborgenheit und Trost. Das wissen nicht nur Kinder zu schätzen, sondern auch Erwachsene, wenn sie z. B. von einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommen. Wenn Hund oder Katze schwanzwedelnd oder schnurrend um die Beine wuseln, geht es vielen gleich besser. Diese Anerkennung kommt bedingungslos und muss nicht erst hart erarbeitet werden. Das Tier braucht den Menschen und dieser kümmert sich - das stärkt das Selbstwertgefühl. Bei Alleinstehenden oder Senioren sorgt es zudem für Abwechslung und erhellt den Alltag.

Training für soziales Verhalten: Ein Tier befriedigt unser Grundbedürfnis nach Kontakt und emotionaler Bindung dies ist eine wichtige Erfahrung, die uns im Umgang mit anderen Menschen hilft. Vor allem Kinder lernen mit einem tierischen Familienmitglied, Verantwortung zu übernehmen. Viele üben sich darin, ihr Tier spielerisch zu erziehen. Auch schüchterne Kids profitieren von einer solchen Beziehung - sie stärkt die Persönlichkeit.

Besser für die Kommunikation: Ob beim gemeinsamen Spaziergang mit dem Hund oder beim Austüfteln und Bauen eines Erlebnisparks für Meerschweinchen: Familienmitglieder kommen sich näher als beim Fernsehabend auf der Couch und können sich viel ungezwungener unterhalten. Auch Fremde kommen über ihre Tiere leichter ins Gespräch.

Gegen den Stress: Ein Tier im Haus hilft, besser mit Stress umzugehen und diesen abzubauen - das ergaben zahlreiche Studien. Besonders die Ruhe und Ausgeglichenheit einer Katze überträgt sich auf den Besitzer. Denn dieser identifiziert sich nur zu gerne mit dem anmutigen Wesen, das er vor sich sieht. Auch das Streicheln sorgt für Zufriedenheit und Ruhe.

So gut ein Haustier tut: Mit ihm sind auch tägliche Pflichten und Kosten verbunden. Besonders Spontangeschenke zu Weihnachten werden ihren neuen Besitzern schnell zur Last und landen auf der Straße oder im Tierheim. Damit das nicht passiert, empfehlen die Fressnapf-Experten, keine Haustiere zu verschenken, die Anschaffung eines Tieres vorher genau zu planen und bei allen Familienmitgliedern das Bewusstsein für die neue Aufgabe zu schärfen.

Nachweisliche Effekte
Immer wieder belegen wissenschaftliche Studien, wie gut Tiere auf die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden wirken:

  • Tierhalter suchen seltener einen Arzt auf als solche, die keine emotionale Bindung zu einem Tier pflegen.
  • Menschen bewältigen Stress-Situationen besser, wenn sie ein Tier an ihrer Seite wissen.
  • Streicheleinheiten zwischen Mensch und Tier sorgen für niedrigeren Blutdruck, beruhigen den Puls und stabilisieren den Kreislauf.
  • Kinder, die ein Haustier haben, kommen mit schwierigen Situationen und mit Gleichaltrigen besser zurecht.
  • Senioren vermindern durch Tierkontakt und -zuwendung das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung.
  • Bei Herzkranken baut der Kontakt zu Tieren Stress ab, mindert Ängste und stärkt die Herz-/Lungenfunktion. Auch haben Herzinfarkt-Patienten mit Haustier eine höhere Lebenserwartung.


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Alle Bilder zu diesem Artikel:

Streicheleinheiten zwischen Mensch und Tier

Tiere streicheln die Seele. Sie spenden Geborgenheit, Nähe und Trost. Das wissen nicht nur Kinder zu schätzen, sondern auch Erwachsene.
Foto: Fressnapf/panthermedia/Anja Greiner Adam

(Abdruck des Fotos nur auf Anfrage und in Verbindung mit dem redaktionellen Text. Die Feindaten der Fotos können Sie in der Fressnapf-Pressestelle erfragen.)

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