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26.03.2007
Nr. 07/2007: Guck mal, wer da hüpft!
Am Ostersonntag streifen sie vielerorts durch die Gärten: kleine Kinder, mit Körbchen ausgestattet und auf der Suche nach bunten Eiern und anderen Dingen, die der Osterhase im Gebüsch versteckt haben mag. Entdecken sie ein gefülltes Osternest, ist die Freude groß. Die Osterhasen-Tradition ist noch verhältnismäßig jung, wissen die Experten der Fachmarktkette Fressnapf. Und mit unserem Kaninchen, das wir als Haustier halten, hat der Hase gar nichts zu tun.
Warum gerade ein Hase die Eier bringt, dazu gibt es viele Erklärungsversuche. Der Hase gilt als Fruchtbarkeitssymbol ebenso wie das Ei. Schon vor tausenden von Jahren stand das Ei für Fruchtbarkeit und neues Leben. Es fügt sich daher sehr gut in das Bild der Auferstehung, die wir am ältesten Fest des Christentums, an Ostern, feiern. Im Mittelalter nahmen die Katholiken bunt eingefärbte Eier mit zum Gottesdienst, um sie segnen zu lassen. Obwohl den Protestanten die katholische Eierweihe missfiel, übernahmen sie in den Städten vor rund 300 Jahren den Ostereierbrauch und führten das Ostereiersuchen ein, um das Fest möglichst familiär zu begehen. Als Überbringer erfanden sie den Hasen, um sich möglichst weit vom katholischen Brauch zu entfernen. Schließlich ist auch der Kot des „Meister Lampe“ eierförmig und liegt oft wie Eier in einem Nest nebeneinander ...
Vom Osterhasen zum Hauskaninchen
Was wir heute so landläufig als „Hasen“ bezeichnen und als Haustiere halten, sind gar keine Hasen, sondern Kaninchen. Die Unterschiede zwischen Hasen und Kaninchen sind so gravierend, dass sich beide nicht einmal paaren könnten. Der Feldhase, der unter Artenschutz steht, ist viel größer und schwerer als das Wildkaninchen. Er hat rötlich-braunes Fell, lange Ohren und ist - außer in der Paarungszeit - alleine auf weiter Flur anzutreffen. Kaninchen dagegen sind Rudeltiere, ihr rundlicher Körper ist von graubraunem Fell umhüllt. Wildkaninchen wohnen in Höhlen, in die sie bei Gefahr auch flüchten. Ihre Jungen kommen nackt und blind, also völlig hilflos, auf die Welt. Hasenjungen dagegen sind von Geburt an sehend und alleine relativ schnell überlebensfähig.
Kaninchen als Heimtiere
Zwergkaninchen gehören zu den beliebtesten Heimtieren. Sie haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten und brauchen Artgenossen um sich. Deshalb sollte man sie mindestens zu zweit halten. Ansonsten werden sie einsam und unglücklich. Auch die weit verbreitete Annahme, Meerschweinchen und Kaninchen würden sich prima ergänzen, ist falsch: Jedes dieser Tiere braucht einen echten Artgenossen, mit dem es sich auch verständigen kann. Darüber hinaus benötigen Kaninchen viel Bewegung und täglichen Auslauf. Ein Gehege, im Sommer vielleicht ein Freilaufgehege, oder ein großer Käfig eignen sich am besten. Denken Sie daran, dass Ihre Kaninchen immer Heu und Nagerhölzer zum Knabbern brauchen. Wenn Sie es durch Ihre Wohnung hoppeln lassen, sorgen Sie dafür, dass diesem Trieb keine Kabel, Teppiche oder Pflanzen zum Opfer fallen. Weitere Informationen zur Haltung der Hoppler finden Sie unter:
www.fressnapf.de/tierratgeber/frage-und-antworten.html
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Alle Bilder zu diesem Artikel:
Löwenköpfchen
Es ist bei Groß und Klein als Heimtier beliebt und nicht mit dem wild lebenden Hasen zu verwechseln: das Kaninchen.
Foto: Fressnapf/Harald Brendel
(Abdruck des Fotos nur auf Anfrage und in Verbindung mit dem redaktionellen Text. Die Feindaten der Fotos können Sie in der Fressnapf-Pressestelle erfragen.)
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Pressekontakt für Journalisten
Fressnapf Tiernahrungs GmbH
Achim Schütz
Westpreußenstraße 32 - 38
47809 Krefeld
achim.schuetz@fressnapf.com
Tel: +49 2151 5191 - 1231
Fax: +49 2151 5191 - 281231
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